Ein ausländischer Botschafter schockiert von Strugas Deponie: 30 Meter Müll am Ohridsee
09.06.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Während sich die Regierung wirtschaftlicher Erfolge rühmt, stellt die oppositionelle SDSM eine einfache Frage - wenn das so ist, warum haben die Menschen immer weniger Geld? Laut der Partei steigen die Lebenshaltungskosten, die Löhne halten nicht mit, und die für Infrastruktur angekündigten Milliarden bringen nur neue Zinsen, keine Entwicklung.
Die Zahlen, die sie anführen, sind nicht klein. Die Lebenshaltungskosten stiegen im Mai um 4,8 Prozent im Jahresvergleich, die Einzelhandelspreise um 5,6 Prozent. Die täglichen Kosten für Lebensmittel, Rechnungen und Transport werden für den gewöhnlichen Bürger immer schwerer, und neue Schutzmaßnahmen gibt es nicht, sagt die Opposition.
Die schärfste Kritik gilt dem 10-Milliarden-Euro-Plan über zehn Jahre. Die SDSM behauptet, die Regierung habe in zwei Jahren bereits 2,3 Milliarden Euro neue Staatsschulden hinzugefügt, und der Plan könnte die Gesamtschuld auf 12-13 Milliarden treiben. Für dieses Geld, erinnern sie, seien nur 57 Kilometer Autobahn für ein ganzes Jahrzehnt vorgesehen - etwa 5,7 Kilometer pro Jahr, was sie als „völlig unzureichend" bewerten.
Natürlich ist das die Stimme der Opposition und mit diesem Vorbehalt zu lesen - Parteien außerhalb der Macht sehen die Zahlen stets düsterer. Doch ein Teil der Zahlen ist überprüfbar und hängt nicht von der politischen Farbe ab: Wenn die Kosten wirklich schneller steigen als die Löhne, dann ist „wo ist das Geld" keine Parteifrage, sondern eine Budgetfrage jedes Haushalts. Und darauf hat die Regierung bislang keine klare Antwort.
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