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83 Jahre seit der Deportation: Mazedonien gedenkt der Überstellung von 7.144 Juden ins Lager Treblinka

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Mazedonien gedachte der 83 Jahre seit der Deportation von 7.144 mazedonischen Juden in das NS-Vernichtungslager Treblinka. Am 11. März 1943, unter bulgarischer Besatzungsherrschaft, wurden die mazedonischen Juden gesammelt und zur „Endlösung" der NS-Behörden geschickt.

Parlamentsdelegationen legten Blumen an den Gedenkstätten für die Opfer nieder, und in Štip fand eine Gedenkfeier statt. Die Stadt Štip war eines der wichtigsten Zentren, von denen aus die mazedonischen Juden deportiert wurden.

Die Tragödie der mazedonischen Juden stellt eine der dunkelsten Perioden in der Geschichte des Landes dar. Von den 7.144 deportierten Juden überlebten nur wenige, um Zeugnis über die Verbrechen abzulegen.

Das Gedenken an den Jahrestag erinnert daran, dass die Geschichte in Erinnerung bleiben muss und dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht vergessen werden dürfen.