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Araghchi: Gespraeche mit den USA waren unter den ernsthaftesten bisher - Iran und Amerika nah an einer Einigung?

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Der iranische Aussenminister Abbas Araghchi erklaerte, die vorlaefigen Gespraeche mit den amerikanischen Vertretern seien "unter den ernsthaftesten, die wir je gefuehrt haben", und eroeffneten Raum fuer vorsichtigen Optimismus hinsichtlich einer moeglichen Einigung ueber das iranische Atomprogramm. Die Gespraeche fanden im Oman statt.

Analysten verfolgen die Signale beider Seiten mit zurueckhaltender Hoffnung. US-Vizepraesident JD Vance erklaerte, es gebe "keine Chance, dass Amerika in einen mehrjaehrigen Krieg im Nahen Osten hineingezogen wird", und signalisierte damit, dass die Diplomatie Vorrang habe.

Dennoch bleiben die Atomverhandlungen komplex. Amerikanische Beamte bestehen auf dem "Abbau iranischer Nuklearanlagen", waehrend Iran Sicherheitsgarantien und die Aufhebung der Sanktionen fordert. Beide Seiten haben sich in den zentralen Fragen bisher nicht geeinigt.

Der Iran verteidigt seit Jahrzehnten sein Recht auf nukleare Aktivitaeten zu "friedlichen Zwecken", waehrend die westlichen Maechte behaupten, das Programm sei naeher an der Herstellung einer Waffe. Das Scheitern des JCPOA-Abkommens von 2015 und der amerikanische Rueckzug im Jahr 2018 liessen die Atomkrise ungeloest, und die bisherigen Verhandlungen in Genf koennten eine neue Chance fuer einen diplomatischen Durchbruch darstellen.