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Atomkraftwerk Buschehr im Iran erstmals getroffen - Rosatom verurteilt Eskalation

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Das Atomkraftwerk Buschehr im Iran wurde am 17. März bei einem Angriff getroffen, was den ersten dokumentierten Treffer auf die Anlage seit Beginn des Konflikts darstellt. Laut Rosatom ereignete sich der Angriff in der Nähe des meteorologischen Dienstes der Anlage, unweit des aktiven Energiereaktors.

Kein Mitarbeiter wurde verletzt und die Strahlungswerte bleiben normal, teilte die russische Nuklearagentur mit. Zuvor hatte Rosatom das Personal an den Reaktorblöcken 2 und 3 reduziert und rund 250 Mitarbeiter sowie deren Familienangehörige evakuiert.

Derzeit befinden sich noch rund 480 Personen vor Ort, eine dritte Evakuierung wird vorbereitet. "Die Sicherheit von Menschenleben hat für uns absolute Priorität", erklärte Rosatom.

Die Agentur verurteilte die Angriffe auf aktive Nuklearanlagen scharf und bezeichnete sie als "flagrante Missachtung" internationaler Sicherheitsprinzipien. Rosatom rief zu einer dringenden Deeskalation um Buschehr auf und warnte, dass jeder Angriff auf ein Atomkraftwerk katastrophale Folgen haben könnte.

Der Angriff verstärkt die Sorge um die nukleare Sicherheit in der Region, insbesondere da der Konflikt zwischen dem Iran und der westlichen Koalition weiter eskaliert.