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Benzinpreise in den USA auf Rekordniveau - Anstieg um 29 Prozent in 18 Tagen

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Die Benzinpreise in den Vereinigten Staaten haben den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht, angetrieben durch den rasanten Anstieg der Rohölpreise aufgrund des Konflikts mit dem Iran und der Störungen auf den globalen Energiemärkten.

Laut dem Amerikanischen Automobilclub (AAA) stieg der Durchschnittspreis pro Gallone Normalbenzin auf 3,84 Dollar - der höchste Stand seit September 2023. In sieben Bundesstaaten liegt der Preis über vier Dollar, während er in Kalifornien, Hawaii und Washington bereits die Marke von fünf Dollar pro Gallone überschritten hat.

In den letzten 18 Tagen sind die Kraftstoffpreise in den USA um 29 Prozent gestiegen - ein Sprung, den Analysten mit den Störungen durch Hurrikan Katrina im Jahr 2005 vergleichen.

Haupttreiber der Krise sind die Angriffe auf iranische Öl- und Gasanlagen, die Brände und erhöhte Versorgungsunsicherheit verursacht haben. Die Blockade der Straße von Hormus verschärft die Situation zusätzlich, da täglich rund 20 Millionen Barrel Öl durch sie hindurchfließen - fast ein Fünftel der weltweiten Produktion.

Der Irak hat den Ölexport über die Türkei teilweise wieder aufgenommen, doch 250.000 Barrel pro Tag stellen nur eine minimale Entlastung dar. Die Märkte warten zudem auf die Entscheidung der Federal Reserve zu den Zinssätzen, die zeigen wird, wie sich die steigenden Ölpreise auf die Inflation auswirken.