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Black Cube: Israelische Spionagefirma der Wahleinmischung in Slowenien beschuldigt

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Die israelische private Geheimdienstfirma „Black Cube" wird der Einmischung in die Wahlen in Slowenien beschuldigt, berichtet Politico. Der Skandal erschütterte die Vorwahlberechnungen und löste ein politisches Beben aus.

Oppositionsführer Janez Janša gab zu, sich mit israelischen Agenten getroffen zu haben, bestritt jedoch jegliche Beteiligung an Spionageoperationen. Der slowenische Premierminister Golob beschuldigte, es handle sich um einen Versuch, den demokratischen Prozess zu beeinflussen.

Drei verdächtige Flüge israelischer Agenten nach Ljubljana wurden von den Geheimdiensten registriert. Geleakte Fotos von geheimen Treffen heizten den Skandal zusätzlich an, und die Ermittlungen deckten Verbindungen zu Firmen auf, die sich als nicht existent erwiesen.

Der Fall ist kein Einzelfall – „Black Cube" wurde zuvor mit kontroversen Operationen in anderen europäischen Ländern in Verbindung gebracht. Analysten schätzen, dass der Skandal den rechten Block unmittelbar vor den Wahlen erheblich geschwächt hat.