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Britischer Botschafter dementiert SDSM — VMRO-DPMNE: Migranten-Hysterie kehrt zurück

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Der britische Botschafter in Mazedonien, Matthew Lawson, bestätigte öffentlich, dass es "keine Vereinbarung gibt und auch nie gegeben hat" zwischen Großbritannien und Mazedonien über die Aufnahme von Migranten. Damit widerlegte er direkt die Behauptungen der Oppositionspartei Sozialdemokratische Union Mazedoniens und ihres Führers Venko Filipche, die behauptet hatten, die Regierung sei bereit, Migranten aus Großbritannien gegen finanzielle Entschädigung aufzunehmen.

VMRO-DPMNE reagierte umgehend und nannte die Behauptungen der Opposition ein "fabriziertes Narrativ", das darauf abziele, Panik zu verbreiten und die Öffentlichkeit zu manipulieren. Die Regierungspartei erklärte, die "Lüge sei vollständig aufgedeckt" und forderte Rechenschaft für die Verbreitung von Desinformationen.

SDSM rückte jedoch nicht von seiner Position ab. Die Partei verwies auf eine Erklärung des britischen Innenministers über ein neues Modell der freiwilligen Rückkehr abgelehnter Asylbewerber — bei dem Großbritannien bis zu 40.000 britische Pfund als finanzielle Anreize pro Person anbietet. Gleichzeitig verknüpfte SDSM diese Informationen mit mehreren Entscheidungen der mazedonischen Regierung: der Genehmigung von 10.000 neuen Arbeitsgenehmigungen für Ausländer für 2026, der Lockerung der Bedingungen für ausländische Arbeitnehmer und der Verkürzung der Verwaltungsverfahren für deren Aufnahme.

Beide Parteien beschuldigen einander gegenseitig der Desinformation, und der Streit läuft in scharfem Ton ohne konkrete offizielle Dokumente ab, die die Behauptungen vollständig bestätigen oder widerlegen würden. Der politische Austausch spiegelt die gewachsenen Spannungen zwischen Regierung und Opposition im Vorfeld bevorstehender politischer Ereignisse wider.