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Nach dem Tod Chameneis: Sohn Mojtaba zum neuen Obersten Führer des Iran ernannt

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Iran befindet sich in einer historischen Machttransition nach dem Tod seines langjährigen Obersten Führers, Ayatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff auf Teheran. Das iranische Klerikergremium, die Expertenversammlung, ernannte zügig seinen Sohn Mojtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer der Islamischen Republik.

Die Sitzung fand aus Sicherheitsgründen online statt, und die offizielle Bestätigung der Entscheidung wird nach der Beerdigung Chameneis erwartet. Die Ernennung erfolgte unter starkem Druck und unter Bedingungen einer eskalierenden Sicherheitsspannung, die das ganze Land erfasst.

Ein vorübergehender Beratungsrat wurde gebildet, um einen Teil der Verantwortlichkeiten in der Übergangszeit zu übernehmen. Verbündete Organisationen, darunter die Islamische Revolutionsgarde, arbeiten daran, die Stabilität und Kontinuität der Regierung zu gewährleisten.

Ali Chamenei führte den Iran 37 Jahre lang. Sein Tod kam im Kontext eskalierender Militäroperationen gegen den Iran, nach dem Scheitern der Verhandlungen über das Nuklearprogramm des Landes. Teheran reagierte mit Vergeltungsschlägen gegen verschiedene Ziele in der Region.

Chameneis Beerdigung ist am Schrein des Imam Reza in der Stadt Mashhad geplant. In Teheran und anderen iranischen Städten versammeln sich die Bürger, um um den Tod des Obersten Führers zu trauern, der das Land fast vier Jahrzehnte lang regierte.