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Eine Woche Krieg: Trump lehnt Bodentruppen ab, will aber neuen Führer für Iran

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Eine Woche nach Beginn des Militärkonflikts zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran hat Präsident Donald Trump die Politik Washingtons kristallisiert: keine Bodenoffensive, aber das Ziel ist ein radikaler Führungswechsel in Teheran.

Trump nannte eine Bodeninvasion Zeitverschwendung und kündigte gleichzeitig einen vollständigen Führungswechsel im Iran und amerikanische Beteiligung an der Auswahl des nächsten iranischen Führers an. Trump erklärte, Washington prüfe bereits Kandidaten für Irans künftige Führung.

Trump behauptet, Iran habe alles verloren — und behauptet, 60 Prozent der iranischen Raketen und 64 Prozent der Abschussanlagen seien zerstört, und mehr als 2.000 Ziele seien getroffen worden. Verteidigungsminister Pete Hegset definierte die Ziele: Zerstörung von Irans Offensivraketen, Produktionsanlagen und Marineressourcen.

Der Preis ist dennoch hoch. Sechs amerikanische Soldaten verloren ihr Leben bei einem Drohnenangriff auf einen US-Militärstützpunkt in Kuwait, und die Gesamtzahl der Kriegsopfer hat 1.000 überschritten. Auf die Frage, ob Amerikaner iranische Angriffe auf US-Boden befürchten müssten, antwortete Trump: Wahrscheinlich. Senatorin Elizabeth Warren bezeichnete seine Aussage als verrückt und gefährlich. Laut einer NBC-News-Umfrage kritisieren 54 Prozent der Wähler Trumps Iran-Politik, während 41 Prozent sie unterstützen.