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EU erwaegt Begrenzung der Kraftstoffpreise wegen der Krise

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Die Europaische Union bereitet Notfallmassnahmen vor, um den steigenden Energiepreisen und Versorgungsrisiken zu begegnen, die durch die Spannungen im Nahen Osten und die Stoerungen der Schifffahrt durch die Strasse von Hormus verursacht werden.

Die Energieminister trafen sich hinter verschlossenen Tueren, um moegliche Loesungen zu diskutieren. Die Europaeische Kommission entwickelt ein Paket von Notfallinterventionen, darunter: Senkung der nationalen Kraftstoffsteuern, erhoehte staatliche Unterstuetzung fuer die Industrie und moegliche Aenderungen am Emissionshandelssystem (ETS).

Kommissionspraesidentin Ursula von der Leyen kuendigte eine Analyse zusaetzlicher Verbraucherschutzmassnahmen an, "einschliesslich der Moeglichkeit einer Begrenzung der Kraftstoffpreise".

Einige Laender, darunter Italien, fordern umfassendere EU-Interventionen, einschliesslich einer Aussetzung oder Reform des Kohlenstoffmarktes. Die unterschiedlichen Energiemixe und Steuerpolitiken fuehren jedoch zu erheblichen Preisunterschieden zwischen den Mitgliedstaaten und erschweren einheitliche Loesungen.

Die Energiekrise von 2022 zeigte, dass die EU-Regierungen ueber 500 Milliarden Euro fuer Unterstuetzungsmassnahmen ausgegeben haben. Die EU-Fuehrung betont, dass langfristige Loesungen eine Verringerung der Abhaengigkeit von importierten fossilen Brennstoffen durch beschleunigte Investitionen in erneuerbare Energien und Kernkraftkapazitaeten erfordern.