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Globale Energiekrise: Länder führen Kraftstoffrationierung ein und kehren zur Kohle zurück

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Der Konflikt mit Iran und die Schließung der Straße von Hormus verursachen eine globale Energiekrise. Länder weltweit führen Sparmaßnahmen, Kraftstoffrationierungen und eine Rückkehr zur Kohle ein.

Die Europäische Union balanciert zwischen der grünen Transition und den dringenden Energiebedürfnissen. Italien verschob den Plan zum Kohleausstieg, während Deutschland die Weiterführung des Betriebs von Wärmekraftwerken prüft. Mehrere Mitgliedsstaaten senkten die Stromsteuern und führten Kraftstoffsubventionen ein.

Asien ist am stärksten betroffen. Indien ordnete maximale Kapazität der Wärmekraftwerke an, Japan reaktivierte weniger effiziente Anlagen, und Südkorea verschob die Fristen für den Kohleausstieg. Sri Lanka führte Kraftstoffrationierung und eine Vier-Tage-Arbeitswoche ein.

Afrika ist als Netto-Kraftstoffimporteur besonders verwundbar. Südafrika halbierte vorübergehend die Kraftstoffsteuern, während Äthiopien Subventionen einführte.

Die Internationale Energieagentur rief zu Sparmaßnahmen auf, darunter reduziertes Fliegen und langsameres Fahren.