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Guardian: Kroatien profitiert von der Nahost-Krise - Touristen ändern massenhaft ihre Pläne

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Der europäische Tourismussektor verzeichnet eine erhebliche Umorientierung der Reisenden: Die Nahost-Krise veranlasst Touristen, Pläne für Zypern, die Türkei und Griechenland abzusagen und stattdessen massenhaft Spanien, Italien, Malta und Kroatien zu buchen.

Reiseveranstalter TUI meldete eine verstärkte Nachfrage nach "bekannten und leicht zugänglichen Destinationen". Der britische Reisevermittler Jonathan Woodall-Johnson bestätigte ein besonders starkes Interesse an "Italien, Malta und Kroatien". Aktien europäischer Fluggesellschaften mit Nahost-Verbindungen fielen - On the Beach um 13%, EasyJet um 16%, Jet2 um 10%.

British Airways stornierte Flüge nach Abu Dhabi, und Wizz Air leitet rund 50 Prozent seiner Nahost-Kapazitäten auf europäische Destinationen um, wobei Kroatien eine herausragende Position einnimmt. Die Flugpreise sind gestiegen - bis zu 1.000 Pfund pro Person für Economy-Tickets auf bestimmten Strecken.

Gleichzeitig zahlen wohlhabende Bewohner der Region bis zu 145.000 Dollar für Privatjets zur Evakuierung. Die Nachfrage nach Charterflügen stieg von 10-15 täglich auf 98 wöchentlich allein in Maskat, Dubai und Riad.