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Iran griff die Basis Diego Garcia an, Großbritannien in den Konflikt hineingezogen

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Der Iran feuerte ballistische Raketen auf die Militärbasis Diego Garcia im Indischen Ozean, eine der wichtigsten strategischen Einrichtungen der USA und Großbritanniens. Die beiden Projektile verfehlten das Ziel, doch der Angriff eröffnete ein neues Kapitel im Konflikt – die direkte Einbeziehung Großbritanniens.

London reagierte scharf. Das britische Verteidigungsministerium verurteilte die Angriffe als „unverantwortlich" und bestätigte, dass die Regierung Washington die Genehmigung erteilt habe, britische Basen für „konkrete und begrenzte Verteidigungsoperationen" zu nutzen. Etwa zehn britische Militärplaner wurden zum Hauptquartier des US Central Command in Tampa entsandt.

Der iranische Außenminister antwortete, dass „die überwältigende Mehrheit der Briten die Beteiligung am israelisch-amerikanischen Krieg gegen den Iran ablehnt", und warnte, dass die britische Einbeziehung das Leben der Bürger gefährde.

Diego Garcia, eine Insel tausende Kilometer vom kontinentalen Afrika und Asien entfernt, ist die größte Militärinstallation im Chagos-Archipel. Analysten warnen vor drei zentralen Risiken: Der Iran verfügt über Fähigkeiten für Fernschläge von etwa 4.000 km, zivile Flugzeuge könnten gefährdet werden, und die Mitglieder der regionalen Koalition werden zu Zielen für konventionelle und asymmetrische iranische Bedrohungen.