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Iran greift Riad mit ballistischen Raketen an - Saudi-Arabien droht mit militärischer Antwort

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Saudi-Arabien behält sich das Recht auf militärische Maßnahmen gegen den Iran vor, nachdem ballistische Raketen Riad getroffen haben, erklärte der saudische Außenminister Prinz Faisal bin Farhan.

"Dieser iranische Druck wird politisch und moralisch auf sie zurückfallen, und wir behalten natürlich die Option für militärische Maßnahmen, wenn die Umstände es erfordern", sagte der Prinz auf einer Pressekonferenz nach Treffen mit Diplomaten aus der Region.

Rund zwölf Außenminister - darunter die Türkei, die VAE, Jordanien, Katar und Syrien - versammelten sich zu Beratungen in Riad. In der Nähe des Hotels, in dem die Konferenz stattfand, wurden Raketenabwehrsysteme im Einsatz beobachtet.

Seit Beginn des Konflikts war Saudi-Arabien Hunderten iranischer Raketen- und Drohnenangriffe ausgesetzt, wobei die Behörden behaupten, die überwiegende Mehrheit sei abgefangen worden. Das Verteidigungsministerium meldete das Abfangen von vier ballistischen Geschossen, die auf Riad gerichtet waren.

Bin Farhan betonte, dass Saudi-Arabien weiterhin diplomatische Kanäle bevorzugt, warnte jedoch: "Wenn der Iran nicht sofort aufhört, glaube ich, dass praktisch nichts das Vertrauen wiederherstellen kann."