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Iran: Straße von Hormus nicht für alle geschlossen - selektive Durchfahrt von Schiffen

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Die iranische staatliche Nachrichtenagentur meldete, dass 15 Schiffe innerhalb von 24 Stunden mit iranischer Genehmigung die Straße von Hormus passiert haben. Der Verkehr bleibt etwa 90 Prozent unter dem Niveau vor dem Krieg.

Iranische Vertreter behaupten, die Meerenge sei nicht vollständig geschlossen, sondern selektiv beschränkt für „feindliche Nationen". Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Abbas Araghchi erklärte wiederholt, dass die Durchfahrt auf selektiver Basis funktioniere, wobei der Irak offenbar eine Ausnahme für die Nutzung dieser vitalen Seeroute erhalten habe.

Die iranischen Behörden erwägen die Einführung von Transitgebühren für die Durchfahrt durch die Meerenge. Ein Berater des Präsidenten deutete an, dass die Straße von Hormus vollständig zugänglich werden könnte, sobald die Einnahmen aus dem Transit beginnen, die Kriegsschäden zu kompensieren.

Die Straße von Hormus ist einer der wichtigsten maritimen Knotenpunkte der Welt, durch den ein erheblicher Teil des globalen Öltransports verläuft. Jede Einschränkung der Schifffahrt wirkt sich direkt auf die Weltenergiepreise aus.