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Ein Jahr nach Kochani: Lizenzvorschriften bleiben unveraendert

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Ein Jahr nach der Tragoedie in Kochani bleiben die Vorschriften fuer die Lizenzierung von Gaststaetten unveraendert, wie eine Analyse der Regulierung zeigt.

Trotz der Versprechen fuer systemische Reformen nach dem Brand im "Pulse", der 63 Menschenleben forderte, haben die Institutionen die Sicherheitsanforderungen fuer Nachtclubs und Unterhaltungslokale noch immer nicht verschaerft.

Auf der internationalen Konferenz in Skopje erklaerte Praesidentin Siljanovska-Davkova, dass "Kochani ein Moment des nationalen Schocks, aber auch einer gesellschaftlichen Katharsis war". Innenminister Toshkovski betonte, dass 3.000 Polizisten zur Sicherung des Jahrestages eingesetzt worden seien.

Offizielle Vertreter betonten, dass die Institutionen die Pflicht haetten, nach der Tragoedie schnell zu reagieren. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die Worte nicht in konkrete regulatorische Aenderungen umgesetzt wurden, die eine kuenftige Katastrophe verhindern koennten.

Im Rahmen der Konferenz wurde ein Nationaler Plan fuer Massenungluecke vorgestellt, der mit Unterstuetzung internationaler medizinischer Experten erarbeitet wurde.