Skip to content

Kasachstan verhaengt vollstaendiges Importverbot fuer russisches Getreide

1 Min. Lesezeit
Teilen

Kasachstan hat ein vollstaendiges Importverbot fuer russisches Getreide und Tierfutter verhaengt - eine Entscheidung, die einen schweren Schlag fuer Moskau und seine Exportambitionen darstellt. Das Veterinaerkomitee des kasachischen Landwirtschaftsministeriums genehmigte die Massnahme unter Verweis auf eine verschlechterte Seuchenlage.

Das Embargo umfasst Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais und Soja sowie verarbeitete Produkte und Fertigmischungen fuer die Viehfuetterung. Russische Exporteure berichten bereits, dass Getreidezuege an den Grenzuebergaengen gestoppt und zurueckgeschickt werden.

Das Verbot betrifft sowohl den Direkthandel als auch Transitoperationen. Kasachstan ist ein wichtiger Korridor fuer die Verteilung russischen Getreides in andere Laender, was diese Entscheidung potenziell bedeutsam fuer globale Lieferketten macht.

Die russischen Getreideexportmengen verzeichnen bereits einen Rueckgang von rund 16 Prozent seit Saisonbeginn. Die Behoerden bezeichneten die Massnahmen als voruebergehend, nannten aber keine Frist, was zusaetzliche Unsicherheit auf den Maerkten schafft.

Analysten schaetzen, dass der Schritt Astanas weitreichende Folgen fuer die russische Wirtschaft haben koennte, insbesondere in einer Zeit, in der Moskau unter westlichen Sanktionen steht und auf asiatische Partner angewiesen ist.