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Luftfahrtindustrie steuert auf schwerste Krise seit der Pandemie zu

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Die globale Luftfahrtindustrie steuert auf die schwerste Krise seit der Pandemie zu, ausgelöst durch die Schließung der Straße von Hormus und den Sprung der Kerosinpreise.

Der Ölpreis verdoppelte sich in nur einem Monat - von etwa 96 Dollar pro Barrel im Februar auf 197 Dollar am 20. März. Die Betankung einer Boeing 737-800, die Ende Februar etwa 17.000 Dollar kostete, kostete eine Woche später über 27.000 Dollar.

Die großen Fluggesellschaften verloren seit Beginn des Konflikts etwa 53 Milliarden Dollar an Marktwert. Analysten der Deutschen Bank warnen: "Ohne kurzfristige Stabilisierung könnten Fluggesellschaften weltweit Flugzeuge am Boden lassen, während schwächere Carrier den Betrieb ganz einstellen könnten."

Die globalen Flugticketpreise sind Anfang 2026 um 24 Prozent höher als in den Vorjahren, und beliebte touristische Strecken verzeichnen Steigerungen von 10-20 Prozent.

Mehrere europäische Länder bieten Steuererleichterungen für Treibstoff oder Preiskontrollen an, doch die Unterstützung für die Luftfahrtindustrie bleibt begrenzt.