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Sechs mazedonische Ochsen ueberquerten die bulgarische Grenze

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Sechs Ochsen aus Nordmazedonien haben die bulgarische Grenze bei Gjuesevo ueberquert und eine ungewoehnliche diplomatische Situation zwischen den beiden Laendern ausgeloest. Die Tiere wurden eingefangen und in einer voruebergehenden Einrichtung unter kommunaler Aufsicht untergebracht, waehrend die Behoerden ueber ihr Schicksal entscheiden.

Die Buergermeisterin von Gjuesevo, Tatjana Georgieva, bemerkte die Tiere als Erste und meldete den Vorfall. Nach ihrem Einfangen schalteten sich die Regionale Kommission fuer Lebensmittelkontrolle sowie die Grenz- und Gemeindebehoerden ein, um das Problem vorschriftsmaessig zu loesen.

Der Fall erinnert an die bekannte Kuh Penka, die vor Jahren aus Serbien nach Bulgarien gelangte. Obwohl die EU-Vorschriften typischerweise die Euthanasiierung von Tieren vorschreiben, die aus Laendern ausserhalb der Union einreisen, wurde Penka zum internationalen Symbol und nach umfangreicher Debatte verschont.

Es bleibt abzuwarten, ob die bulgarischen Behoerden strenge EU-Vorschriften anwenden oder eine pragmatischere Loesung fuer die sechs mazedonischen Ochsen finden werden.