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Oel erreicht 105 Dollar pro Barrel nach Angriff auf iranische Insel Charg

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Die Rohölpreise steigen weiter nach den amerikanischen Militaerschlaegen gegen die wichtige iranische Energieinfrastruktur. Brent-Rohoel erreichte 105 Dollar pro Barrel - den hoechsten Preis seit der russischen Invasion in der Ukraine vor vier Jahren.

Die Angriffe richteten sich gegen die Insel Charg, Irans wichtigstes Oelexportzentrum, das fuer etwa 90 % der Erdoellieferungen des Landes verantwortlich ist. Praesident Trump behauptete, die Angriffe haetten "einen Grossteil der Insel vollstaendig zerstoert".

Die Strasse von Hormus, durch die normalerweise etwa ein Fuenftel der weltweiten Oelreserven transportiert wird, bleibt seit Beginn der Krise weitgehend geschlossen. Trump rief die verbuendeten Laender auf, bei der Wiedereroeffnung der Seeroute zu helfen.

Die Oelpreise stiegen innerhalb von zwei Wochen nach den Militaerschlaegen um mehr als 40 % und stoerten den Export durch die Meerenge. In den USA erreichte der Benzinpreis 3,70 Dollar pro Gallone - ein Anstieg von 62 Cent innerhalb eines Monats.

Die asiatischen Laender fuehrten Notfallmassnahmen ein, darunter Kraftstoffsubventionen und Rationierungsprogramme, um der Energiekrise zu begegnen.