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Putin fordert Oligarchen zur Kriegsfinanzierung auf - russisches Haushaltsdefizit uebersteigt 90 Prozent der Prognosen

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Der russische Praesident Wladimir Putin hat fuehrende russische Oligarchen aufgefordert, Mittel fuer den Verteidigungshaushalt zu spenden, um die Invasion in der Ukraine aufrechtzuerhalten, berichtete die Financial Times.

Mindestens zwei Geschaeftsleute haben Putin mitgeteilt, dass sie bereit seien, zu den Verteidigungsausgaben beizutragen. Russland setzt den Konflikt fort, nachdem die Ukraine den einseitigen Rueckzug aus dem Donbas waehrend der juengsten von den USA vermittelten Verhandlungen abgelehnt hat.

Der russische Verteidigungshaushalt stieg um 42 Prozent auf 121 Milliarden Pfund im vergangenen Jahr. Der Kreml prueft zusaetzliche Steuern auf unerwartete Unternehmensgewinne. Im Januar wurde die Mehrwertsteuer auf 22 Prozent angehoben, um etwa 600 Milliarden Rubel in drei Jahren zu generieren.

Das russische Haushaltsdefizit fuer Januar-Februar uebertraf 90 Prozent der Jahresprognosen, da die amerikanischen Sanktionen Moskau zwingen, Oel zu deutlich reduzierten Preisen zu verkaufen. Der Kreml erklaerte, man bleibe offen fuer Friedensverhandlungen mit den USA, sobald die Bedingungen es zulassen.