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Der Junge vom Massaker in Ribnikar sagt gegen seine Eltern aus

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Kosta Kecmanović, der Junge, der im Mai 2023 das Massaker in der Belgrader Grundschule "Vladislav Ribnikar" verübte, wird heute im Gerichtsverfahren gegen seine Eltern Miljana und Vladimir Kecmanović aussagen.

Es handelt sich um die zweite Aussage Kecmanovićs im Rahmen des Verfahrens, in dem seinen Eltern eine schwere Straftat gegen die öffentliche Sicherheit vorgeworfen wird - weil sie die Waffe nicht gesichert hatten, mit der ihr Sohn das Massaker beging.

Bei dem Angriff in "Ribnikar" kamen neun Schüler und ein Wachmann ums Leben, mehrere weitere Personen wurden schwer verletzt. Der Fall löste Massenproteste in Serbien aus und eröffnete eine breite Debatte über die Sicherheit in Schulen und die Waffenkontrolle.

Der Prozess erregt enormes öffentliches Interesse in der gesamten Region. Kecmanović, der zum Zeitpunkt der Tat erst 13 Jahre alt war, kann nach serbischem Recht nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden, aber seine Aussage ist entscheidend für die Feststellung der Verantwortung der Eltern.