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Shell-Chef warnt: Europa könnte in wenigen Wochen ohne Treibstoff dastehen

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Der Vorstandsvorsitzende von Shell, Wael Sawan, warnte, dass Europa innerhalb weniger Wochen mit einem Treibstoffmangel konfrontiert sein könnte, aufgrund der Eskalation der Spannungen im Nahen Osten. Nach der Schließung der Straße von Hormus durch Iran sind etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgasvorräte im Persischen Golf blockiert.

"Asien spürt die Belastung zuerst, dann Südost- und Nordostasien, und mit dem nahenden April - immer mehr auch Europa", erklärte Sawan.

Asiatische Regierungen haben bereits Notfallmaßnahmen eingeführt, darunter eine Vier-Tage-Arbeitswoche und reduzierten Klimaanlageneinsatz. Die europäischen Behörden müssen möglicherweise ähnliche Strategien zur Nachfragereduzierung ergreifen - potenziell einschließlich Einschränkungen, wie sie seit der Energiekrise von 2022 nicht mehr verhängt wurden.

Die Preise für Öl und Erdgas sind in den letzten vier Wochen um 40 % bzw. 60 % gestiegen. Asiatische Nationen konkurrieren nun mit Europa um amerikanische Energieexporte.

Britische Militärquellen deuten auf Bemühungen hin, die Meerenge mithilfe von Drohnentechnologie auf zivilen Schiffen wiederzueröffnen. Energieanalysten bezeichnen einen schweren Engpass als "Worst-Case-Szenario, aber unwahrscheinlich", doch hochrangige britische Quellen bestätigen, dass das Szenario möglich bleibt, und warnen davor, dass die stratosphärischen Energiepreise bis zum Sommer zu Rationierungen für Haushalte führen könnten.