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Straße von Hormus teilt die Welt: Iran profitiert 37%, Irak verliert 75%

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Die Krise an der Straße von Hormus offenbart die dramatisch unterschiedlichen Auswirkungen auf die Länder der Region. Während der Iran etwa 37 Prozent seiner Ölexporte über die Meerenge abwickelt, ist der Irak mit rund 75 Prozent seiner Exporte weitaus stärker abhängig.

Diese Asymmetrie verschafft dem Iran einen strategischen Vorteil: Eine Blockade würde den Irak und andere Golfstaaten deutlich härter treffen als Iran selbst. Teheran verfügt zudem über alternative Exportrouten über das Kaspische Meer.

Experten warnen, dass diese ungleiche Verteilung der Abhängigkeit die geopolitische Dynamik in der Region grundlegend beeinflusst und dem Iran ein erhebliches Druckmittel in den laufenden Verhandlungen verschafft.