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Bewohner von Struga fordern Ausnahmezustand wegen verseuchtem Wasser: Trübungswert 19-mal über dem Grenzwert

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Die Bewohner von Struga fordern die Behörden auf, wegen der anhaltenden Trinkwasserkrise in der Gemeinde den Ausnahmezustand auszurufen. Das Trinkverbot aus der Wasserleitung dauert schon länger an, und die Analyseergebnisse zeigen schwere Verstöße gegen die Qualitätsstandards.

Die Wasserproben, die am 9. Februar 2026 entnommen wurden, zeigten einen Trübungswert von 28,56, wobei der zulässige Grenzwert 1,5 beträgt – das ist 19-mal über dem erlaubten Wert. Die Situation eskalierte von einem lokalen Problem zu einer Angelegenheit von nationalem Interesse für die öffentliche Gesundheit.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte die bestehenden Verdächtigungen und leitete die erforderlichen Ermittlungsmaßnahmen ein. Es wurde eine verdächtige Ausgrabungstätigkeit zweier Unternehmen aus Veles in der Nähe der Quelle Šum festgestellt – einem geschützten Bereich. Maschinen wurden in der Schutzzone aufgefunden, und die Ermittlungen konzentrieren sich auf möglichen illegalen Abbau von Mineralien, die den Wasserversorgungspunkt verunreinigten.

Die Bürger fordern eine schnelle und dauerhafte Lösung, aber auch institutionelle Verantwortung für jene, die Genehmigungen ausgestellt oder es versäumt haben, präventiv zu reagieren. Der Fall wirft weitere Fragen zum Schutz der strategischen Wasserressourcen des Landes auf.