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Trump und Putin diskutieren über Iran, Ukraine und Öl - Mögliche Lockerung der Sanktionen

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US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin telefonierten über die Konflikte im Iran und in der Ukraine, wie der Kreml bestätigte. Das rund einstündige Gespräch fand unter intensiven geopolitischen Spannungen statt, und beide Seiten beschrieben es als "substanziell". Kremls außenpolitischer Berater Juri Ushakov erklärte, das Gespräch werde wahrscheinlich praktische Bedeutung für künftige bilaterale Beziehungen haben.

Trump sagte, er habe ein "sehr gutes Gespräch" mit Putin geführt und betonte, der russische Präsident könne in der Region hilfreicher sein: "Wenn Sie die Kämpfe in der Ukraine beenden, wäre das hilfreicher." Putin warnte vor den Risiken einer breiteren globalen Krise, wenn der Konflikt mit dem Iran fortgesetzt werde, und stellte fest, dass eine Unterbrechung der Ölproduktion im Zusammenhang mit der Straße von Hormus bald Wirklichkeit werden könnte.

Der Krieg im Iran hat bereits ernsthafte Störungen auf dem Energiemarkt verursacht. Die Ölpreise stiegen stark an, wobei die durchschnittlichen US-Benzinpreise bei 3,48 Dollar pro Gallone lagen - ein Anstieg von fast 17 Prozent seit dem Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe am 28. Februar. In diesem Zusammenhang erwägt die US-Regierung eine teilweise Lockerung der Sanktionen für russisches Öl, um das globale Angebot zu erhöhen und die Preise zu stabilisieren.

Putin bestätigte, dass Russland bereit ist, die Zusammenarbeit mit europäischen Kunden für langfristige Energielieferverträge wiederaufzunehmen. Trump forderte seinerseits ein größeres russisches Engagement in den diplomatischen Bemühungen für die Ukraine. Das Gespräch findet in einem Moment statt, in dem die geopolitische Landschaft unter intensivem Druck steht, und die potenzielle Annäherung von Washington und Moskau in den Fragen Energie und Ukraine stellt ein bedeutendes diplomatisches Signal dar.