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Ukrainische Drohne drang in NATO-Mitglied Litauen ein und explodierte - nicht russisch

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Eine Drohne, die in das Territorium Litauens eindrang und nahe der Grenze zu Belarus detonierte, stammt aus der Ukraine und nicht aus Russland, wie zunächst vermutet wurde, teilte Premierministerin Inga Šimonytė mit.

Das Fluggerät wurde mit einer "ukrainischen Operation gegen Russland" in Verbindung gebracht, was die regionale Sicherheitsdynamik zusätzlich verkompliziert und Fragen zur Luftraumkontrolle der NATO-Mitglieder aufwirft.

Der Vorfall ereignete sich in der Region Varėna, als Anwohner nachts ein Fluggerät über ihren Köpfen hörten. Die Drohne stürzte anschließend in einen See und explodierte, ohne dass Opfer gemeldet wurden.

Die Flugabwehr- und Radarsysteme konnten das Fluggerät nicht erfassen, wahrscheinlich weil es in einer Höhe von etwa 300 Metern flog - niedrig genug, um den Erkennungssystemen zu entgehen.

Offizielle in Vilnius hatten zunächst vorsichtig angedeutet, dass die Drohne möglicherweise von russischem Territorium stamme. Nach Abschluss der Untersuchung bestätigten die Behörden jedoch den ukrainischen Ursprung und revidierten damit ihre vorläufige Einschätzung.

Es bleibt unklar, ob die litauischen Behörden die NATO-Verbündeten über den Ursprung der Drohne informiert haben, was die Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsimplikationen dieses Vorfalls verstärkt.