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Untergrundgruppe setzte Waffenfabrik in Tschechien wegen angeblicher Zusammenarbeit mit Israel in Brand

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Am Freitagmorgen brach ein Brand in einer Waffenproduktionsfabrik der Firma LPP Holding in Pardubice, Tschechien, aus. Eine Untergrundgruppe namens „Fraktion Erdbeben" übernahm die Verantwortung und behauptete, das Unternehmen habe mit dem israelischen Rüstungshersteller Elbit Systems zusammengearbeitet.

„Am frühen Morgen setzte eine Untergrundgruppe ein wichtiges israelisches Waffenproduktionszentrum in Brand, um seine Beteiligung am laufenden israelischen Genozid in Gaza zu stoppen", heißt es in der Erklärung der Gruppe.

Das Unternehmen wies die Anschuldigungen zurück. Martina Tauberová, Direktorin für Außenbeziehungen, erklärte, dass die Produktion israelischer Drohnen in ihrer Einrichtung nie begonnen habe. „Die geplante Zusammenarbeit mit der israelischen Firma, die vor zwei Jahren vereinbart wurde, wurde nie realisiert, nachdem das Verteidigungsministerium die Drohnenbeschaffung abgesagt hatte", erklärte sie.

Der tschechische Innenminister berief einen Krisenstab ein und verwies auf mögliche terroristische Verbindungen. Das Nationale Zentrum zur Terrorismusbekämpfung übernahm die Ermittlungen. Sicherheitskameras zeigten angeblich nicht identifizierte Personen, die Brandbeschleuniger gossen und Ausrüstung anzündeten.

Die Ermittler prüfen vier verschiedene Szenarien, obwohl die Behörden keine Details preisgeben. Frühere Vorfälle gegen Einrichtungen von Elbit Systems wurden in Schweden und Großbritannien registriert, und von Russland unterstützte Brandstiftungen stellen eine zusätzliche Ermittlungsrichtung dar.