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VMRO-DPMNE: SDSM gab russischem Oligarchen wegen Geldwäsche verurteilten Pass aus

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VMRO-DPMNE veröffentlichte eine scharfe Erklärung und beschuldigte die früheren SDSM-Anführer Zoran Zaev und Venko Filipche, eine "staatsfeindliche Politik" zugunsten ausländischer Geschäftsinteressen betrieben zu haben. Im Mittelpunkt der Anschuldigung steht der russische Oligarch Alexander Onishchenko.

Laut den Behauptungen von VMRO-DPMNE erhielt Onishchenko — Mitglied einer prorussischen Partei, zu 15 Jahren Gefängnis wegen Geldwäsche und Korruption verurteilt und damals per Interpol der Ukraine gesucht — die mazedonische Staatsbürgerschaft. Als Begründung wurde angegeben, er werde in die nationale Reitsportmannschaft investieren.

"Kein normaler Staat würde dem zustimmen", sagte VMRO-DPMNE-Sprecher Mile Lefkov und fügte hinzu, dass "der russische Einfluss in Mazedonien ausschließlich über SDSM eingedrungen sei". Unter öffentlichem Druck wurde die Staatsbürgerschaft anschließend widerrufen.

VMRO-DPMNE behauptet, die SDSM-Verwaltung habe russischen Oligarchen ermöglicht, über mazedonische Institutionen Geschäftstätigkeiten in Europa auszuüben, und bezeichnet dies als "staatsfeindliches Handeln". Die Partei fügte hinzu, dass solche Praktiken seit ihrer Machtübernahme aufgehört hätten.

SDSM hat auf die Anschuldigungen noch nicht reagiert. Der Fall Onishchenko ist im Kontext des breiteren geopolitischen Moments und der laufenden Debatten über russischen Einfluss in der Region erneut aktuell geworden.