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Minister bestätigt: Öffentliche Anhörung zur Erneuerung der Betriebsgenehmigung für Usje-Zementwerk

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Das Ministerium für Umwelt und Raumplanung wird eine öffentliche Anhörung zum Verfahren zur Erneuerung der Betriebsgenehmigung des Zementwerks Usje organisieren. Ein Antrag auf eine neue integrierte A-Genehmigung wurde bereits eingereicht.

Die Bürgerinitiative "Stop für Usje" organisierte einen Protest vor dem Ministerium und forderte Transparenz im Genehmigungsverfahren. Umweltminister Muamet Hodza erklärte, er "respektiere und unterstütze friedliche Proteste als demokratisches Recht der Bürger" und bestätigte, dass die öffentliche Anhörung stattfinden wird.

"Vertreter von Bürgerorganisationen, Initiativen und der Fachöffentlichkeit werden zur öffentlichen Anhörung eingeladen" - kündigte der Minister an und betonte die Wichtigkeit eines transparenten Umweltschutzprozesses. Die vom Ministerium ausgestellte integrierte Umweltgenehmigung gilt 7 Jahre und legt die Bedingungen fest, unter denen das Werk betrieben werden darf.

Zuvor hatten Skopjeer Stadtratsmitglieder die Verlagerung des Werks aus städtischen Gebieten vorgeschlagen. Experten schlugen vor, Usje solle mit Gas unter unabhängiger Überwachung betrieben werden.