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Castros Enkel tritt aus dem Schatten: Was sucht Raulito bei Regierungstreffen?

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Raul Guillermo Rodriguez Castro, Enkel des ehemaligen kubanischen Prasidenten Raul Castro, trat kurzlich offentlich neben dem amtierenden Prasidenten Miguel Diaz-Canel auf und loste Spekulationen uber seine mogliche kunftige Rolle in der Fuhrung Kubas aus.

Der 41-jahrige Rodriguez Castro nahm an hochrangigen Regierungssitzungen und Pressekonferenzen teil und trat damit aus relativer Anonymitat hervor. Sein Vater, General Luis Alberto Rodriguez Lopez-Calleja, leitete GAESA - ein militarisch kontrolliertes Geschaftskonglomerat.

Laut Analysten diente Rodriguez Castro zuvor als Leibwachter und Sicherheitschef seines Grossvaters, bevor er in das kubanische Aquivalent des Geheimdienstes wechselte. Lokal unter dem Spitznamen "Raulito" bekannt, scheint er als potenzieller Vermittler in den laufenden Verhandlungen mit den USA positioniert zu sein.

Experten deuten an, dass seine offentliche Sichtbarkeit einen Generationswechsel in Kubas Fuhrungsstruktur signalisiert oder den fortgesetzten Einfluss des alteren Castro auf die Regierungsgeschafte, insbesondere im Zusammenhang mit angeblichen geheimen Gesprachen mit amerikanischen Vertretern.