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Alarmierender Rückgang: EU-Geburten nahezu halbiert im Vergleich zu vor 60 Jahren

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Im Jahr 2024 wurden in der Europäischen Union 3,55 Millionen Babys geboren — ein Rückgang von 3,3 Prozent im Vergleich zu 2023. Die EU-Fertilitätsrate liegt bei 1,34 Kindern pro Frau, gegenüber 1,38 im Vorjahr. Beide Werte liegen weit unter den erforderlichen 2,1 Kindern pro Frau für die natürliche Bevölkerungserneuerung.

Mazedonien mit einer Fertilitätsrate von 1,44 ist im Vergleich zum EU-Durchschnitt etwas besser, liegt aber ebenfalls unter der natürlichen Erneuerungsschwelle. Im letzten Jahrzehnt ist die Rate des Landes von 1,52 gesunken, und die Anzahl der Neugeborenen hat sich von 44.095 im Jahr 1960 auf nur noch 16.061 im Jahr 2024 verringert.

Die Fertilitätsraten variieren erheblich zwischen den Mitgliedstaaten. Malta verzeichnet die niedrigste Rate in der EU — nur 1,01 Kinder pro Frau — während Bulgarien mit 1,72 führt. Spanien und Litauen verzeichnen ebenfalls niedrige Raten — 1,10 bzw. 1,11.

Das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes in der EU erreichte 2024 29,9 Jahre, gegenüber 25 Jahren im Jahr 2004. Mazedonische Frauen gebären ihr erstes Kind im Durchschnitt mit 27,8 Jahren.