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Fukuyama kritisiert Trump: Drei Szenarien für den weiteren Verlauf des Iran-Konflikts

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Der renommierte Politikwissenschaftler Francis Fukuyama übt scharfe Kritik an der Iran-Strategie der Trump-Administration. Fukuyama zufolge habe das Weiße Haus einen raschen, unkomplizierten Sieg nach dem Muster der US-Intervention in Venezuela erwartet – eine Fehlkalkulation, die sich nun räche.

Fukuyama skizziert drei mögliche Handlungsoptionen für die USA: Erstens ein deklarierter Sieg gepaart mit einem geordneten Rückzug, der das politische Gesicht wahrt. Zweitens der Einsatz von Bodentruppen, mit allen damit verbundenen militärischen und politischen Risiken. Drittens gezielte Angriffe auf iranische Zivilinfrastruktur – eine Option, die völkerrechtliche Fragen aufwirft und internationale Kritik provozieren würde.

Der Wissenschaftler warnt vor den langfristigen Folgen einer unzureichend geplanten Militärstrategie. Keines der drei Szenarien biete eine einfache Lösung; alle trügen erhebliche Risiken für die regionale Stabilität und das internationale Ansehen der Vereinigten Staaten in sich.