Skip to content

Blockade der Straße von Hormus zwingt Kuwait und VAE zur Drosselung der Ölproduktion

0 Min. Lesezeit
Teilen

Die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait haben begonnen, ihre Ölproduktion zu drosseln, nachdem die Straße von Hormus nahezu vollständig blockiert wurde — jener strategische Seeweg, über den ein bedeutender Teil des weltweiten Öltransits abgewickelt wird. Kuwait reduzierte die Förderung um rund 100.000 Barrel täglich und verwies dabei auf iranische Drohungen gegen die sichere Durchfahrt.

Die VAE ändern ihre Exportmethoden, verwalten die Kapazitäten ihrer Offshore-Plattformen und nutzen alternative Transportwege — vor allem eine Pipeline mit einer Kapazität von 1,5 Millionen Barrel täglich zum Hafen Fudschaira an der Ostküste, die die Straße von Hormus umgeht. Der Landbetrieb wird normal fortgesetzt.

Die Versorgungsunterbrechungen treiben bereits die Preise in die Höhe: Rohöl in London erreichte nahezu 93 Dollar pro Barrel — den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Analysten warnen vor dem Risiko einer verstärkten globalen Inflation, sollte die Krise anhalten.

Beide Länder haben höhere Gewalt erklärt, und regionale Produzenten ergreifen ähnliche Vorsorgemaßnahmen. Die Situation erhöht den Druck auf die globalen Energiemärkte zu einem Zeitpunkt, an dem die Weltwirtschaft den militärischen Schock des Konflikts verarbeitet.