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IEA ordnet Rekordfreigabe von 400 Millionen Barrel Öl an, um die globale Krise zu beruhigen

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Die Internationale Energieagentur (IEA) forderte alle 32 Mitgliedsländer auf, 400 Millionen Barrel Öl aus ihren strategischen Reserven freizugeben — eine Rekordhöhe in der Geschichte dieser Organisation. Direktor Fatih Birol gab die Entscheidung bekannt und betonte, dass der Nahostkonflikt die globalen Energiemärkte erheblich beeinflusst, wobei Asien am stärksten betroffen ist.

Der Konflikt hat faktisch den Transit durch die Straße von Hormuz gestoppt, den Seeweg, durch den etwa 20 Prozent des weltweiten Öls fließt. Die Exporte aus dem Persischen Golf sind auf weniger als 10 Prozent des Niveaus vor dem Konflikt gefallen, und nur noch zwei Millionen Barrel täglich passieren die Meerenge.

Nach der IEA-Ankündigung verzeichnete Brent-Rohöl Abwärtsdruck und sank auf 86,92 Dollar pro Barrel. Analysten bleiben jedoch skeptisch. „Die Schlüsselfrage ist nicht die Anzahl der Reserven, sondern die verfügbaren Entnahmeraten", warnte ein Analyst und betonte, dass dies eine vorübergehende Lösung sei.

Die G7-Gruppe hielt auch ein Treffen ab, um eine Notfreigabe von Ölreserven zur Verringerung der Auswirkungen auf die Märkte zu erwägen. Die US-Marine hat inzwischen 16 iranische Minenleger in der Nähe der Straße von Hormuz zerstört.