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Kroatien antwortet mit Sarkasmus, nachdem Serbien es in Hochrisikozone eingestuft hat

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Serbiens Außenministerium riet seinen Bürgern, nach Kroatien nur in Fällen "äußerster Notwendigkeit" zu reisen und stufte das Nachbarland als "orangene Zone" ein — das einzige europäische Land mit einer solchen Klassifizierung. Belgrad nannte "zunehmende Vorfälle, Spannungen und ungünstige Sicherheitsumstände".

Zagreb antwortete prompt und ohne diplomatisches Zögern. Kroatiens Innenminister Davor Bozinovic bezeichnete die Einstufung als irrational und wies darauf hin, dass Kroatien EU-, NATO- und Schengen-Mitglied sei und zu Europas sichersten Ländern gehöre. "Diese Empfehlung hat keine Rationalität. Ich frage mich, ob serbische Bürger sie überhaupt befolgen, da Serbien einer unserer Hauptquellen von Arbeitskräften und Touristen ist," sagte Bozinovic.

Kroatiens Antwort hatte auch eine sarkastische Note: Offizielle bemerkten, dass die "größte Spannung" für serbische Touristen darin bestehe, zwischen der Adriaküste und der Weinroute zu wählen.

Der Vorfall stellt eine weitere Episode in den anhaltenden Spannungen zwischen Belgrad und Zagreb dar. Nordmazedonien ist übrigens als "grün" klassifiziert — sicher für Reisen.