Skip to content

Mazedonisches Facebook-Profil erschüttert Sloweniens politische Szene: Audio-Bomben für Regierungsfunktionäre

1 Min. Lesezeit
Teilen

Eine aus Nordmazedonien administrierte Facebook-Seite ist zum Epizentrum eines politischen Skandals geworden, der Slowenien erschüttert. Die Seite, unter dem Namen „Masken fallen", veröffentlicht Audioaufnahmen, in denen angeblich Funktionäre der slowenischen Regierungspartei „Gibanje Svoboda" über Korruption und politische Manipulationen sprechen.

Die Aufnahmen umfassen die frühere Parteisekretärin Vesna Vuković in Gesprächen über interne politische Angelegenheiten. Eine Aufnahme erwähnt Infrastrukturministerin Alenka Bratušek in Verbindung mit Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem Bau des zweiten Eisenbahngleises auf der Strecke Divača–Koper.

Die Parlamentspräsidentin Urška Klakač Zupančič wird ebenfalls erwähnt — sie soll angeblich zusätzliche Zahlungen über die Partei erhalten haben, Vorwürfe, die sie öffentlich dementierte und als „völlige Lügen und Erfindungen" bezeichnete.

Die slowenische Polizei untersucht, ob die Aufnahmen authentisch sind und ob ihre Erstellung oder Veröffentlichung eine Straftat darstellt. Die Regierungspartei betrachtet es als eine „dunkle politische Kampagne" und schließt nicht aus, dass die Aufnahmen von künstlicher Intelligenz generiert wurden.