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Medwedew: Iran testete seine Nuklearwaffe - die Straße von Hormus

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Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew, erklärte, der Iran habe bereits seine „Nuklearwaffe“ getestet - nicht in Form einer Bombe, sondern durch die Schließung der Straße von Hormus, einer der strategisch wichtigsten Wasserstraßen der Welt.

„Es ist nicht klar, wie die Waffenruhe zwischen Washington und Teheran enden wird. Aber eines kann mit Sicherheit gesagt werden - der Iran testete seine Nuklearwaffe namens Straße von Hormus, und ihr Potenzial ist unerschöpflich“, erklärte Medwedew.

Durch diese Meerenge passieren etwa 20 Prozent der weltweiten Öllieferungen. Jede Störung des Transits verursacht sofort Preisschocks auf den Energiemärkten, Verteuerung von Öl und Gas und globale wirtschaftliche Instabilität.

Während der Eskalation im Nahen Osten kam der Schiffsverkehr durch die Meerenge nahezu vollständig zum Erliegen. Teheran erlaubte danach nur verbündeten Staaten die Durchfahrt, einschließlich Russland, und demonstrierte damit die Macht, die es über die globalen Energieströme hat.

Präsident Trump verkündete am 7. April eine zweiwöchige Waffenruhe mit dem Iran, bedingt durch die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Aber mit dieser Erklärung zeigt Medwedew deutlich, dass Moskau den iranischen Kontrollmechanismus als dauerhaftes geopolitisches Instrument betrachtet, nicht als vorübergehenden Schritt.