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Nahost-Konflikt treibt Öl über 100 Dollar: Europa bereitet sich auf neuen Preisschock vor

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Der Nahost-Konflikt trieb die Brent-Rohölpreise über 107 Dollar pro Barrel, den höchsten Stand seit März 2024. Vor dem Ausbruch des Konflikts lagen die Preise bei 72 Dollar pro Barrel.

Die Straße von Hormuz, durch die etwa 20 Prozent des globalen Ölverbrauchs fließen, ist für den kommerziellen Verkehr praktisch blockiert. Iran besitzt etwa 10 Prozent der weltweiten Ölreserven und kontrolliert die Zonen, durch die kritische Schifffahrtsrouten verlaufen.

OPEC+-Mitglieder erzielten am 28. Februar eine Vereinbarung zur Erhöhung der Tagesproduktion um 206.000 Barrel ab April, aber dieser Schritt konnte die Märkte nicht beruhigen, die mit einer größeren Versorgungsstörung konfrontiert sind.

Europa, das hauptsächlich Öl und Gas importiert, steht vor direkten Konsequenzen — höhere Energiepreise erhöhen die Kosten für Haushalte und Industrie. Ökonomen warnen, dass eine anhaltende Blockade der Meerenge auf dem europäischen Kontinent rezessive Drücke auslösen könnte.