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NATO-Chef bei Trump - versucht US-Austritt aus Allianz zu verhindern

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NATO-Generalsekretär Mark Rutte traf in Washington zu einem kritischen dreitägigen Besuch ein, um Präsident Donald Trump davon zu überzeugen, die amerikanische Mitgliedschaft in der Allianz beizubehalten.

Das Treffen mit Trump im Weißen Haus ist für Mittwoch angesetzt und wird auch Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth einbeziehen.

Ein zentraler Spannungspunkt ist die Weigerung der europäischen Verbündeten, sich der amerikanisch-israelischen Militärkampagne gegen den Iran anzuschließen oder US-Flugzeugen Zugang zu ihrem Luftraum zu gewähren. Diese Entscheidung erzürnte Trump und veranlasste ihn, den Wert der NATO infrage zu stellen.

Trump hatte zuvor erklärt, dass die Allianz ohne Amerika ein „Papiertiger" wäre.

Der ehemalige US-Botschafter bei der NATO, Kurt Volker, bemerkte, dass Rutte vor einem heiklen Balanceakt zwischen Trump und europäischen Verbündeten wie Deutschland, Finnland, Spanien und Frankreich steht, die die Militäroperation öffentlich kritisieren.