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Orbán behauptet, Ukrainer bedrohen seine Familie: Wir werden sie nicht fürchten

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Der ungarische Premierminister Viktor Orbán veröffentlichte ein Video auf Facebook, in dem er behauptet, die ukrainische Seite bedrohe seine Familienmitglieder, einschließlich Kinder und Enkel. „Die Ukrainer haben bereits meine Familie, meine Kinder und Enkel bedroht", erklärte er während eines Telefongesprächs mit seinen Töchtern.

Orbán riet seinen Lieben, ruhig zu bleiben: „Wir müssen es ernst nehmen, aber wir dürfen keine Angst haben. In solchen Situationen kommen Familien zusammen." Gleichzeitig betonte er, dass „es für alles Grenzen gibt".

Hintergrund des Streits ist die Unterbrechung des Transits von russischem Öl durch die Druzhba-Pipeline zu ungarischen und slowakischen Raffinerien, nachdem eine russische Drohne am 27. Januar den Ölknoten Brody in der Westukraine beschädigt hatte. Budapest behauptet, Kiew verzögere die Reparaturen absichtlich aufgrund des politischen Drucks vor den Parlamentswahlen am 12. April, während ukrainische Beamte und Analysten dies unter Berufung auf schwere Umweltschäden bestreiten.

Orbáns Fidesz-Partei steht vor einem beispiellosen Wahldruck — die Oppositionspartei Tisza führt in Umfragen mit rund 50 Prozent gegenüber 39 Prozent für Fidesz.