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Pakistan fuehrt Luftangriffe auf Kabul durch - Region am Rand eines offenen Konflikts

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Pakistanische Kampfflugzeuge haben in der Nacht des 27. Februar 2026 Angriffe auf Kabul und die afghanischen Provinzen Kandahar und Paktia durchgefuehrt. Die Angriffe erfolgten als Reaktion auf einen vorherigen Angriff afghanischer Streitkraefte auf pakistanische Grenzpositionen - eine Eskalation, die internationale Kreise beunruhigt.

Pakistans Verteidigungsminister Khawaja Muhammad Asif erklaerte: "Unsere Geduld ist am Ende. Jetzt herrscht offener Krieg zwischen uns." Premierminister Shehbaz Sharif bestaetigte, dass die pakistanischen Streitkraefte die Angreifer zurueckgeschlagen haben, und betonte, dass die Nation geschlossen hinter der Armee stehe.

Beide Seiten machen unterschiedliche Angaben zu den Opferzahlen. Der afghanische Verteidigungsminister behauptet, 55 pakistanische Soldaten seien getoetet worden, bei 8 gefallenen afghanischen Kaempfern. Pakistan meldete nur 2 eigene gefallene Soldaten und behauptete, 36 afghanische Kaempfer seien neutralisiert worden. Taliban-Regierungssprecher Zabihullah Mujahid bestaetigte die Angriffe, waehrend Pakistans Informationsminister sie als "angemessene Antwort" auf die "offene Aggression" der Taliban bezeichnete.

Die Spannungen zwischen beiden Laendern sind in den letzten Monaten erheblich eskaliert. Pakistan beschuldigt Afghanistan, bewaffneten Gruppierungen Unterschlupf zu gewaehren, die grenzueberschreitende Angriffe durchfuehren, waehrend die Taliban-Seite diese Behauptungen zurueckweist. Der UN-Generalsekretaer forderte beide Seiten auf, Zivilisten gemaess dem Voelkerrecht zu schuetzen und diplomatische Loesungen zu suchen. Internationale Vermittler aus der Tuerkei, Katar, Saudi-Arabien und Russland haben ihre Bereitschaft erklaert, bei der Aushandlung eines Waffenstillstands zu helfen.