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PIOM - Rentensystem kann nicht zusammenbrechen, aber Verhältnis Beschäftigte-Rentner sinkt

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Der Direktor des Fonds für Renten- und Invalidenversicherung (PIOM), Nikola Memov, versicherte den Bürgern, dass das Rentensystem nicht zusammenbrechen kann, da der Staat gesetzlich die Rentenzahlungen garantiert.

\'Solange der Staat existiert, werden die Renten weiterhin ausgezahlt\', erklärte Memov und betonte, dass jedes Defizit im Fonds direkt aus dem Staatshaushalt gedeckt wird.

Dennoch zeigen die Zahlen einen besorgniserregenden Trend. Das Verhältnis Beschäftigte-Rentner liegt bei 1,64 Beschäftigten pro Rentner, ein Rückgang von 1,86 im Jahr 2016. Für 2026 sind die staatlichen Transfers an den Fonds mit 62,8 Milliarden Denar (etwa 1 Milliarde Euro) geplant.

Davon entfallen etwa 30 Milliarden Denar auf die Deckung der Rentenerhöhung von 7.000 Denar monatlich, 13,7 Milliarden auf die Gesundheitsversorgung der Rentner und 19,6 Milliarden auf Übergangskosten zu Rentengesellschaften der zweiten Säule.

Die Renten verzeichnen deutliche Steigerungen - von September 2024 bis April 2026 stiegen sie um 7.000 Denar monatlich bei einem nominalen Wachstum von 36 Prozent, während die Mindestrenten um 68 Prozent stiegen, von 13.200 auf 20.888 Denar.