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Rechnungshof: Keine Fürsorge für Ältere - Strategie seit 2020 abgelaufen

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Der Staatliche Rechnungshof schlägt Alarm: Nordmazedonien kümmert sich nicht um seine ältere Bevölkerung - die Nationale Strategie für ältere Menschen ist bereits 2020 ausgelaufen, und in den folgenden sieben Jahren wurde kein neues Dokument verabschiedet.

Der Prüfbericht zeigt, dass die Haushaltszuschüsse für Renten im Jahr 2024 690 Millionen Euro erreichten, mit der Erwartung, diesen Betrag 2025 zu überschreiten. Die erste Rentensäule arbeitet mit einem ständig negativen Finanzsaldo, was kontinuierliche staatliche Subventionen erfordert.

Langzeitpflegedienste sind für weniger als 1% der Personen über 65 Jahre zugänglich, und häusliche Pflegedienste fehlen in 31 Gemeinden vollständig. Die informelle Familienpflege dominiert, während formelle Dienste ernsthaft unterentwickelt sind.

Die demografischen Prognosen sind besorgniserregend - bis 2055 werden Personen über 65 Jahre mehr als 34% der Bevölkerung ausmachen, während die erwerbsfähige Bevölkerung um etwa 470.000 Menschen abnehmen wird. Die Zahl der über 80-Jährigen wird sich versechsfachen.

Der Rechnungshof empfiehlt umfassende Reformen: Anhebung des Rentenalters, Anpassung der Beitragssätze, Diversifizierung der Investitionen in der zweiten Säule und erhebliche Erweiterung der Pflegekapazitäten für ältere Menschen.