Skip to content

Russen, geht nach Hause - Magyar kündigt Ungarns Rückkehr in EU und NATO an

1 Min. Lesezeit
Teilen

Oppositionsführer Peter Magyar erklärte den Wahlsieg als historisches Mandat und verkündete, dass sie "das Regime von Orban gestürzt, Ungarn befreit und unsere Heimat zurückgebracht haben".

Magyar stellte seine Vision für die Zukunft Ungarns vor und betonte die Wiederanbindung an die Europäische Union und die NATO, einen friedlichen Machtwechsel und eine ernsthafte Umstrukturierung der Staatsführung. Die neue Regierung wird sich für eine vollständige Erneuerung der EU-Teilnahme und eine starke westliche Ausrichtung einsetzen.

Die Wahlatmosphäre spiegelte diese Wende wider - Anhänger skandierten "Russen, geht nach Hause!" bei den Siegesfeiern in Budapest. Der polnische Premierminister Donald Tusk schloss sich mit derselben Botschaft auf Ungarisch an: "Ruszkik haza".

Magyar kündigte an, dass sein erster internationaler Besuch als Premierminister nach Warschau führen wird, um die polnisch-ungarischen Beziehungen zu stärken, gefolgt von einem Besuch in Brüssel zur Sicherung von etwa 17 Milliarden Euro aus EU-Fonds, die zuvor wegen Bedenken hinsichtlich Korruption und Unabhängigkeit der Justiz eingefroren worden waren.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Ungarn seinen bisherigen Balanceakt zwischen westlichen und russischen Interessen aufgeben und sich unter der neuen Führung einer engeren Integration mit EU und NATO zuwenden könnte.