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SDSM: VMRO-DPMNE bleibt ohne einzigen Verbündeten in der EU nach Orbans Sturz

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Der Sturz von Viktor Orban bei den Wahlen in Ungarn löst heftige Reaktionen auf der mazedonischen politischen Bühne aus. Die oppositionelle SDSM bewertete, dass VMRO-DPMNE ohne ihren einzigen Verbündeten in der Europäischen Union bleibt.

Die autokratischen Regime fallen. Als nächster ist Aleksandar Vučić dran, und mit ihm Hristijan Mickoski. Die Region gehört zu Europa, nicht zu Russland, erklären die Vertreter der Oppositionspartei und bewerten den historischen Sieg in Ungarn als klare Botschaft an die gesamte Region.

Die SDSM weist darauf hin, dass nach 16 Jahren Orbans Herrschaft sein Regime endlich gefallen ist. Kein Verstecken von Nikola Gruevski in Budapest mehr, keine geheimen Geschäftskombinationen, kein chinesisches Geld, das über dieses Regime fließt, erklärt die Partei.

Der Sieg von Peter Magyar ist laut SDSM nicht nur der Sieg einer Partei, sondern ein Sieg der Demokratie über die Autokratie, Europas über den russischen und chinesischen Einfluss und der Rechtsstaatlichkeit über die Korruption.

Nach den vorläufigen Ergebnissen sicherte sich die oppositionelle Tisza eine Zweidrittelmehrheit mit 138 Mandaten gegenüber 55 für Fidesz, von insgesamt 199 Parlamentssitzen.