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Serbien hat eine neue sicherheitspolitische Frage auf dem Balkan aufgeworfen, nachdem Präsident Aleksandar Vučić bestätigt hat, dass das Land chinesische CM-400AKG-Raketen beschafft hat, nach der Veröffentlichung von Fotos von MiG-29 mit neuer Bewaffnung.
Belgrad wurde der erste europäische Staat, für den der Besitz dieses Systems bestätigt wurde, und sorgte sofort für regionale Nervosität. Öffentliche Berichte über die CM-400AKG zeigen unterschiedliche Reichweitenangaben - einige Analysen nennen etwa 240-250 Kilometer für Exportversionen, während andere Quellen eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern erwähnen.
Kroatien hat die Frage bereits in der NATO aufgeworfen, während Kosovos Verteidigungsminister Vučić beschuldigte, über die Raketen zu lügen. Die Europäische Kommission richtete eine Warnung an Serbien und betonte, dass der europäische Weg klare strategische Entscheidungen erfordert.
Für Mazedonien hat dies keine direkte praktische militärische Implikation, aber eine klare sicherheitspolitische Bedeutung. Wenn Nachbargebiete Waffen mit größerer Reichweite beschaffen, die schneller und schwerer abzufangen sind, verändert sich die Psychologie der regionalen Abschreckung. Der Balkan tritt in eine Phase ein, in der nicht nur Armeen und Budgets gemessen werden, sondern Botschaften, Symbolik und Ängste.
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