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Slowenien in Vorwahlruhe: Enges Rennen und Spionageskandal vor den Wahlen

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Slowenien trat in die Vorwahlruhe vor den Parlamentswahlen am Sonntag ein, bei denen rund 1,7 Millionen Bürger für 88 Abgeordnete stimmen werden. Das Rennen ist eng und der Ausgang ungewiss.

Die letzten Umfragen zeigen, dass die regierende linksliberale „Bewegung Freiheit" von Premierminister Robert Golob mit knappem Vorsprung führt, teilweise dank des Spionageskandals, der die Opposition erschütterte.

Der slowenische Geheimdienst SOVA legte dem Nationalen Sicherheitsrat materielle Beweise vor, dass Vertreter der israelischen privaten Geheimdienstfirma „Black Cube" die Zentrale der SDS von Janez Janša in Ljubljana im Dezember besucht hatten.

Anonyme Videos von prominenten Slowenen bei Geschäftstreffen im Ausland kursierten kürzlich online und erwiesen sich später als Fälschungen, die mit nicht existierenden Firmen verbunden waren.

Unabhängig vom Ergebnis wird die Regierungsbildung voraussichtlich lange dauern, da die Margen zwischen dem linksliberalen und dem rechten politischen Block eng sind.