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Tanker in Flammen im Persischen Golf: Ein Matrose getötet, Irak schließt Ölterminals

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Ein iranischer Angriff traf zwei Öltanker in irakischen Hoheitsgewässern nahe dem Hafen Umm Qasr, wobei mindestens ein Besatzungsmitglied getötet und 38 evakuiert wurden. Der Irak erklärte die vorübergehende Schließung der Ölterminals zur Gewährleistung der Sicherheit.

Der Direktor der Allgemeinen Gesellschaft für irakische Häfen bestätigte, dass kommerzielle Häfen weiterhin in Betrieb sind. Das staatliche irakische Ölunternehmen SOMO warnte, dass die Angriffe „die Sicherheit und Wirtschaft des Irak negativ beeinflussen", da der Großteil des irakischen Ölexports durch die südlichen Terminals fließt.

Sicherheitsdienste schätzten, dass die Tanker mit Sprengbooten oder Seedrohnen getroffen wurden, und der Angriff ist Teil einer breiteren Eskalation im Persischen Golf, bei der mindestens sechs Schiffe angegriffen wurden. Saudi-Arabien und Kuwait meldeten ebenfalls abgefangene Drohnen.

Infolgedessen stieg Brent-Rohöl über 100 Dollar pro Barrel. Analysten warnen, dass anhaltende Angriffe und unsichere Navigationsbedingungen durch die Straße von Hormuz die globalen Energiepreise weiter in die Höhe treiben könnten.