Skip to content

Ukraine bestreitet kategorisch Beteiligung an Sabotage bei Kanjiža - behauptet russische Operation

1 Min. Lesezeit
Teilen

Das ukrainische Außenministerium wies die Vorwürfe einer Beteiligung an dem Sabotageversuch an der Gaspipeline „TurkStream" bei Kanjiža in Nordserbien kategorisch zurück.

„Wir weisen die Versuche zurück, die Ukraine fälschlicherweise mit dem Vorfall mit dem in der Nähe der Gaspipeline in Serbien gefundenen Sprengstoff in Verbindung zu bringen. Die Ukraine hat keinerlei Verbindung damit", erklärte der Sprecher der ukrainischen Diplomatie Georgi Tychy auf der Plattform X.

Tychy deutete an, dass der Vorfall höchstwahrscheinlich eine russische Operation unter falscher Flagge darstelle und beschrieb ihn als Teil der Einmischung Moskaus in die ungarischen Wahlen.

Die Reaktion kam, nachdem die serbischen Sicherheitsbehörden Sprengstoffmaterial in der Nähe der Gasinfrastruktur entdeckt hatten, die Serbien und Ungarn verbindet. Der Sprengstoff war hermetisch verschlossen und speziell für den Transport verpackt, begleitet von Zündern und Vorbereitungsausrüstung.

Serbische Militärvertreter hatten zuvor die Desinformationen um den Fall angesprochen und erklärt, dass die Herkunft des Herstellers nicht auf die Verantwortung für die Anordnung oder Durchführung der Operation hinweist.